Berufsorientierung in Klasse 8


a) Potenzialanalyse

Im 1. Halbjahr der Klasse 8 findet eine Potenzialanalyse statt. Im Anschluss findet ein Auswertungsgespräch an der Schule statt, an dem auch die Erziehungsberichtigten teilnehmen dürfen.

b) Berufsfelderkundung

Die Berufsfelderkundungen (BFE) erfolgen im achten Schuljahr; zeitlich sind sie nach der Potenzialanalyse und vor dem Schülerpraktikum verortet. Auf Grundlage der Ergebnisse der Potenzialanalyse wählen die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Berufsfelder aus, welche sie an jeweils einem Tag kennenlernen. Dabei „schnuppern“ sie in die Arbeitswelt und gewinnen erste praktische Eindrücke. Die Erfahrungen können anschließend auch die Wahl eines späteren Schülerpraktikums erleichtern. Die Eindrücke und Erfahrungen aus den BFE werden zudem im Unterricht und in den Portfolioinstrumenten besprochen, reflektiert und dokumentiert.

c) Stärken und Fähigkeiten

Während des Unterrichts im Fach Arbeitslehre Wirtschaft (AW) klären die Schüler/innen ihre Stärken und Fähigkeiten.

d) Portfolioarbeit für die Berufsvorbereitung

Das Portfolio wird in Klasse 8 begonnen und endet Ende Klasse 10. Im Portfolio werden Stärken, Fähigkeiten, Praktikumsberichte etc. gesammelt. Hier können die Schüler/innen nachschlagen und Hilfen erhalten.

 

Zur Zeit wird der Berufswahlpass NRW eingesetzt. Der Berufswahlpass NRW ist ein Informations-, Planungs- und Dokumentationsinstrument, mit dem die Schüler ihr Lernen eigenverantwortlich organisieren lernen sollen, sich ihr Kompetenzprofil bewusst machen, die erworbenen Kompetenzen auswerten und dokumentieren können. Er unterstützt junge Menschen in ihrer beruflichen Orientierung ab der Klasse 8 und begleitet diesen Prozess bis nach dem Schulabschluss.

 

Der Berufswahlpass NRW wird seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 als empfohlenes Portfolioinstrument in vielen allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen eingesetzt, ist speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Schüler in NRW abgestimmt und berücksichtigt den aktuellen Prozess der Berufs- und Studienorientierung entsprechend der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Diese unterstützt die Schüler bei der Berufs- und Studienorientierung, bei der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden.

Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schüler eine verbindliche, systematische und geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung mit regelmäßigen Praxisphasen. Ergänzend zum Unterricht werden Berufsfelderkundungen und Praktika ermöglicht, um betriebliche Wirklichkeit zu erfahren und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen.

e) Besuch von Messen

Die Klassen können ggf. Messen (DASA, Berufsnavigator,...) besuchen und einen Einblick in die Berufswelt erhalten. Der Besuch hängt von den Kapazitäten und Zeiträumen ab.

f) GEsundheit! Pflegeprojekt

Diese AG findet in der Kooperation mit dem Kirchlichen Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe statt. Unsere Schüler/innen werden von Dozenten der Pflegeschule altersgerecht geschult. Weitere Informationen erhalten Sie im Menü unter "Projekte - Gesundheit! Pflegeprojekt". 

g) Schülerfirma / Stippenstube

Diese Firma versorgt die Schülerschaft mit kleinen Snacks in der Mittagspause. Weitere Informationen erhalten Sie im Menü "Projekte - Stippenstube".

h) Elterninformationsabend

Zu Beginn eines Schuljahres veranstaltet die Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf der Stadt Gelsenkirchen eine Elterninformationsveranstaltung. Die Eltern werden zum Thema Berufsorientierung und den aktuellen Möglichkeiten informiert. Die Eltern sollen so frühzeitig auf den Übergang von der Schule in den Beruf vorbereitet werden.